Samstag, 16. Februar 2019


De Maizière verteidigt Nicht Teilnahme an CDU Werkstattgesprächen

Parteien

10 Februar 2019 00:00 Uhr

  • über dts Nachrichtenagentur

    Thomas de Maizière

    Foto Quelle:über dts Nachrichtenagentur

Berlin: Der ehemalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) kann nachvollziehen, dass er nicht zu den Werkstattgesprächen seiner Partei eingeladen wurde, die von der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer ins Leben gerufen wurden, um die Flüchtlingskrise parteiintern aufzuarbeiten. "Ich habe mit Annegret Kramp-Karrenbauer über die Veranstaltung geredet. Aber ich werde nicht dabei sein", sagte de Maizière der "Bild am Sonntag".

"In dem Werkstattgespräch sollten ja vor allem die Mitglieder mit ihrer Meinung zu Wort kommen. Die Schlagzeile `De Maizière verteidigt seine Rolle in der Flüchtlingskrise` wäre da nicht dienlich", so der CDU-Politiker weiter. Der Ex-Innenminister hat aber genaue Vorstellungen, welches Ergebnis bei den Werkstattgesprächen wünschenswert sei: Idealerweise solle dabei herauskommen, "dass die Regierung verantwortlich gehandelt hat und trotzdem nicht jeder Kritiker der Flüchtlingspolitik per se unrecht hat".

dts Nachrichtenagentur
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