Samstag, 15. Dezember 2018


Arthrose sanft behandeln

Gesundheitsratgeber

13 Mai 2015 07:15 Uhr

  • Foto: djd/DeltaMed

    Auch bei Arthrose sollte man sich viel bewegen, damit die Gelenke nicht "einrosten".

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    Möglichst lange aktiv sein können - das wünschen sich Arthrose-Patienten.

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    Sanfte Sportarten wie Nordic Walking belasten die Gelenke nicht zusätzlich.

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    Die Kernspinresonanztherapie kann im Liegen oder Sitzen erfolgen.

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    Der zu behandelnde Bereich wird bei der Kernspinresonanztherapie einem Kernspinfeld ausgesetzt.

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Wer beim Treppensteigen, in die Hocke gehen oder nach längeren Ruhephasen Schmerzen in seinen Gelenken spürt, zählt vermutlich zu den Millionen Menschen, die von Arthrose betroffen sind. Auslöser der Volkskrankheit ist eine Stoffwechselstörung im Knorpelgewebe oder seine direkte Schädigung durch Verletzungen oder Übergewicht. Es kommt zur fortschreitenden Abnutzung des schützenden Puffers zwischen den Knochen. Neben der akuten Schmerzlinderung ist das Ziel einer Behandlung, den Gelenkverschleiß langfristig aufzuhalten. Diese Ziele kann die Kernspinresonanztherapie erreichen. "Sie ist die erste bekannte Behandlungsoption, die an der Ursache der Arthrose ansetzt", so Dr. Joachim Overbeck aus Deggendorf.

Mit Kernspinfeldern den Knorpel regenerieren

Um die Knorpelzelle zu beeinflussen, muss man den richtigen Schlüssel kennen, auf den die Zelle reagiert. Die Kernspinresonanztherapie kennt diesen Schlüssel und kann dadurch helfen, den Zellstoffwechsel zu reaktivieren. Auf diese Weise lassen sich die für den Knorpel wichtigen Regenerationsprozesse in Gang setzen, die Arthrose wird ursächlich behandelt. Der Knorpel kann sich erholen, ein schmerzfreies Bewegen im Alltag ist wieder möglich. Unter http://www.mbst.de gibt es Adressen von Praxen mit einem entsprechenden Behandlungsangebot.

Therapie ohne Nebenwirkungen

Je nach Schwere der Erkrankung werden fünf bis neun Sitzungen durchgeführt, die jeweils eine Stunde dauern. "Patienten empfinden die Therapie als angenehm, schmerzfrei und sprechen von keinerlei Nebenwirkungen", macht Dr. Joachim Overbeck Mut. Das non-invasive Verfahren ist eine mögliche Alternative für alle Arthrosepatienten aber auch Risikopatienten, bei denen eine Operation Komplikationen hervorrufen könnte. Ebenso kann das Verfahren bei Arthroseformen eingesetzt werden, für die bislang kaum Therapiealternativen existieren. Dazu zählt etwa die Fingergelenksarthrose. Darüber hinaus nutzen Arztpraxen die Methode auch bei Osteoporose sowie Sport- und unfallbedingten Verletzungen der Sehnen, Muskeln und Bänder.

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