Samstag, 15. Dezember 2018


Bettruhe und Hühnersuppe?

Gesundheitsratgeber

20 Mai 2015 01:44 Uhr

  • Foto: djd/G. Pohl-Boskamp

    Selbst ein banaler Schnupfen kann mit starken Kopfschmerzen einhergehen.

    Foto Quelle:Foto: djd/G. Pohl-Boskamp
  • Foto: djd/G. Pohl-Boskamp/thx

    Nicht jeder kann sich bei einer Erkältung eine Auszeit im Bett leisten.

    Foto Quelle:Foto: djd/G. Pohl-Boskamp/thx
  • Foto: djd/G. Pohl-Boskamp

    Ein heißes Bad mit Zusätzen aus ätherischen Ölen kann bei einer Erkältung das Durchatmen erleichtern.

    Foto Quelle:Foto: djd/G. Pohl-Boskamp

Hatte der Enkel eine Schnupfennase oder gar Husten, griff Oma früher zur Schöpfkelle und bereitete ihre berühmte Hühnersuppe zu. Nicht ohne Grund gilt die Brühe als eines der effektivsten überlieferten Hausmittel gegen Erkältung. So bestätigen wissenschaftliche Studien, dass das eiweiß- und vitaminhaltige Gebräu die Krankheitsdauer in vielen Fällen verkürzen kann. Auch andere Hausmittel wie heiße Zitrone, Nasenspülungen oder Schwitzkuren können mitunter die Genesung beschleunigen. Zudem hat sich Bettruhe bei grippalen Infekten bewährt. Doch nicht jeder Erkältete kann bei den ersten Symptomen einfach im Bett bleiben.

Auszeit unerwünscht?

Passt die Auszeit wegen Krankheit partout nicht in den Terminkalender, wünschen sich die Betroffenen eine schnelle und wirksame Strategie gegen die lästigen Erkältungssymptome. So kombiniert etwa GeloProsed (Apotheke) den Inhaltsstoff Phenylephrin, welcher abschwellend auf die Schleimhäute der Atemwege wirkt, mit Paracetamol, das als Schmerzstiller Gliederschmerzen lindern und das Fieber senken kann. Praktisch: Das Präparat in Pulverform kann unterwegs auch ohne Trinkwasser eingenommen werden. Zudem sollten Erkältete reichlich trinken, um den infektiösen Schleim in den Atemwegen zu verflüssigen und Krankheitskeime auszuschwemmen.

Virenangriff findet das ganze Jahr über statt

Einem grippalen Infekt kann man nicht aus dem Weg gehen. Über 200 verschiedene Erkältungsviren sind bekannt. Etwa viermal pro Jahr erkrankt ein Erwachsener im Durchschnitt. Kaum hat das Immunsystem den Eindringling bekämpft und Antikörper gegen ihn entwickelt, lauert ein neuer Angreifer, mit dem es fertig werden muss. In der Regel benötigt die Abwehr dafür etwa drei bis sieben Tage. Dass Menschen vermehrt in der kalten Jahreszeit erkranken, liegt daran, dass Temperaturschwankungen und Unterschiede in der Luftfeuchtigkeit die Körperabwehr herabsetzten und anfälliger für die Besiedlung mit Krankheitserregern machen. Maßnahmen wie Saunagänge, vitaminreiche Ernährung und ausreichend Schlaf können die Körperpolizei stärken.

contentquelle.de
dienews.de Newsletter anmelden und Gutscheine sichern