Samstag, 19. Januar 2019


AKK will Abgabenlast f├╝r Betriebe verringern

Steuern

13 Januar 2019 00:44 Uhr

  • ├╝ber dts Nachrichtenagentur

    Annegret Kramp-Karrenbauer

    Foto Quelle:├╝ber dts Nachrichtenagentur

Berlin: Die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer sieht die Grundlage des deutschen Wohlstands bedroht. Der "Welt am Sonntag" sagte Kramp-Karrenbauer: "Wir m├╝ssen ├╝berlegen, wie wir die Binnenkonjunktur und unsere Wettbewerbssituation st├Ąrken k├Ânnen, etwa indem wir die Abgabenlast f├╝r Betriebe verringern durch eine Unternehmenssteuerreform." Kramp-Karrenbauer sagte, sie verstehe nicht, dass Finanzminister Olaf Scholz Steuerentlastungen erst bei einer konjunkturellen Eintr├╝bung vorsehe.

"Es w├Ąre sinnvoller, diese Entlastung von Anfang an zu erm├Âglichen und nicht erst darauf zu warten, dass die Konjunktur schw├Ącher wird." Kramp-Karrenbauer kritisierte, dass die SPD und Linkspartei die Diskussion ├╝ber die Abschaffung des Solidarit├Ątszuschlags f├╝r eine Neiddebatte missbrauchten. "Sie bezeichnen die zehn Prozent der Bev├Âlkerung, die bisher nicht entlastet werden, als superreich. Dass es sich dabei oft um kleinere und mittlere Unternehmen handelt, die sehr wohl entlastet werden m├╝ssen, verschweigen sie. Sie zu entlasten, n├╝tzt allen B├╝rgern und B├╝rgerinnen." Kramp-Karrenbauer kritisierte auch die CDU-Politiker, die bereits ├╝ber Kanzlerkandidaturen redeten. EU-Kommissar G├╝nter Oettinger hatte sich Anfang Januar f├╝r eine Kanzlerkandidatur von Friedrich Merz ausgesprochen. Dazu Kramp-Karrenbauer: "Das ist v├Âllig ├╝berfl├╝ssig. Wir haben eine Kanzlerin. Bevor wir ├╝ber Kandidaturen reden, m├╝ssen wir gemeinsam die CDU in den Zustand bringen, der erfolgreiche Wahlk├Ąmpfe zul├Ąsst". Es sei das Recht des Parteichefs, den Kanzlerkandidaten vorzuschlagen. "Das galt f├╝r alle Vorsitzende der CDU und das wird auch f├╝r mich gelten", so Kramp-Karrenbauer in der "Welt am Sonntag".

dts Nachrichtenagentur
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