Freitag, 12. August 2022


Wirtschaft fürchtet "Entlassungswelle" wegen Energiekrise

Arbeitsmarkt

04 August 2022 06:23 Uhr

  • über dts Nachrichtenagentur

    Hochspannungsleitung

    Foto Quelle:über dts Nachrichtenagentur

München: Führende deutsche Wirtschaftsvertreter haben vor den Auswirkungen der Energiekrise auf den Arbeitsmarkt gewarnt. "Wenn die Strompreise für die Industrie nicht runtergehen, könnten tausende Jobs in Bayern, zehntausende Jobs in Deutschland, auf der Kippe stehen", Sagte Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK München-Oberbayern, zu "Bild". "Wenn Putin uns dann noch den Gashahn ganz zudreht, wären alleine in Bayern eine Millionen Arbeitsplätze direkt und indirekt in Gefahr. Deutschlandweit stünden dann schätzungsweise über fünf Millionen Jobs auf der Kippe", so Gößl weiter.

Auch Wolfgang Grupp, Chef des Bekleidungsherstellers Trigema, hält ein Abschmelzen der Beschäftigung aufgrund der hohen Energiepreise für möglich. Zu "Bild" sagte Grupp: "Durch die steigenden Strompreise sind viele Arbeitsplätze in Deutschland in Gefahr. Wenn die Energiepreise nicht schnell sinken, droht uns sicher eine große Entlassungswelle."

dts Nachrichtenagentur
dienews.de Newsletter anmelden und Gutscheine sichern